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Tantra Glossar

Tantras sind Schriften, die etwa im 7. Jahrhundert in Indien aufkamen und die schriftliche Grundlage des tibetischen Buddhismus liefern. Sie wurden vom Meister auf den Schüler weitergegeben und betonen Rituale, Mantras und Verbildlichungen sehr stark.

Tibetisches Tantra, das Vajrayana, verbindet die wichtigsten Punkte des Hinayana und Mahayana Buddhismus, als eine esoterische Verlängerung beider. Diese haben ähnliche Ziele und Methoden, jedoch verschiedene Philosophien.

Der tantrische Pfad besteht aus folgenden Stufen:


1. Lamrim

Lamrim bezeichnet zwingend notwendige Themen zur Reflexion und Besinnung, sowie die Meditationen und Aktivitäten, die ihnen nachfolgen sollten. Es sind damit notwendige Voraussetzungen für das Tantra und werden in verschiedenen Schritten absolviert.

1. Sich auf einen spirituellen Führer verlassen, der bereits auf dem Pfad ist.

2. Das menschliche Leben als wertvoll betrachten.

3. Tod und Unbeständigkeit akzeptieren.

4. Sich der Gefahr bewusst sein, in einem niedrigeren Reich wiedergeboren zu werden.

5. Vor dem Samsara fliehen (Kreislauf des endlosen Greifens und der Enttäuschung).

6. Karma (Gesetz von Tat und Folge, das in der Welt und auf esoterischen Leveln gleichermaßen wirkt).

7. Verzicht entwickeln (dabei spirituelles Verständnis und Werte integrieren).

8. Positive und negative Erfahrungen akzeptieren.

9. Den Wert aller Lebewesen anerkennen (Beginn der Erleuchtung).

10. Die Freundlichkeit anderer schätzen und nicht vergessen.

11. Sich selbst mit Anderen gleichsetzen.

12. Egoismus vermeiden.

13. Den Vorteil in der Schätzung Anderer erkennen (Abkehr vom Egoismus).

14. Die Kernpraxis zum Erreichen der Erleuchtung besteht im Austausch mit Anderen, es setzt das selbstlose
Angebot von Hilfe voraus. Weiterhin spielt die Atemtechnik eine wichtige Rolle, bei der man beim Einatmen die Last
der Welt auf sich nehmen und beim Ausatmen Anderen Erleichterung und Freude bringen soll.

15. Großes Mitgefühl entwickeln.

16. Verantwortung übernehmen, um Andere zu entlasten.

17. Wohlstand mit Anderen teilen.

18. Bodhichitta (Erleuchtung)

19. Ruhiges Warten (fortgeschrittene Stufen der Konzentration entwickeln).

20. Überlegenes Sehen und fehlende Identifizierung mit dem eigenen Ich.


2. Anfängerpraktiken

1. Erschöpfung (physisch, visualisiert und Gebete als Zuflucht)

2. Vajrasattva Meditation (Reinigung durch Visualisierung und die Rezitation von Mantras)

3. Anbieten von Mandalas (Visualisierung und Gebete, um Verdienste zu erhalten)

4. Guru Yoga (Visualisierung, Mantra Rezitation, hingebungsvolle Gebete, um Segen zu erhalten)


3. Entwicklungsstufe des Tantra

Diese Praktiken dienen zur Vorbereitung und verlassen sich auf Vorstellungskraft ebenso wie Visualisierung. Sie sollen den Geist auf die spirituelle Energie vorbereiten, welche in den nachfolgenden Stufen erreicht wird. 

1. Beginnende Meditation (Visualisierung des Selbst als Gottheit im Zentrum eines Mandalas voller anderer Gottheiten)

2. Tiefe Meditation (Visualisierung eines Körpermandalas, das mit Punkten des feinen Nervensystems übereinstimmt)


4. Vollendungsstufe des Tantra

Diese Praktiken sind fortgeschrittene Meditationstechniken und nutzen vorrangig Energiequellen, welche als „Winde“ (prama/chi) bekannt sind. Diese zirkulieren im Nervensystem und können in gesammelter Form große Stabilität und Reinheit auslösen. Das Chakra benennt den normalen Sammelpunkt dieser Energien und stellt eine Verbindung zwischen der psychischen Existenz und unserem normalen Erfahrungslevel dar.

Tibetisches Yoga setzt eine vereinfachte metaphysische Struktur des Hindu Yoga ein.

3 Reiche müssen dabei in Betracht gezogen werden: Die diesseitige Welt, die astrale Dimension und eine weitere, sehr viel tiefere Dimension, genannt Wahrheitskörper. In einer Abstufung ergeben sich folgende Stadien des Yoga:

- isolierter Körper, Sprache und Gedanken (zunehmende Isolierung des Bewusstseins von dieser Ebene der Wirklichkeit)

- Illusorischer Körper (Entwicklung eines Astralkörpers, Bewusstsein ist nun im Astral und nicht im physischen Körper)

- Klares Licht (Entwicklung eines sehr feinen Bewusstseins auf dem Level des Wahrheitskörpers)

- Vereinigung oder volle Erleuchtung (Verbindung des Wahrheitskörpers mit dem Astralkörper)

Am Anfang stehen also ein Körper und ein Bewusstsein (das persönliche Ego). Als nächstes entwickelt sich ein Astralkörper und es scheint, als wären der materielle Körper und das Ego ein Körper geworden, als hätte sich der Atralkörper zum Bewusstsein gewandelt. Daraufhin wird der feine Wahrheitskörper entwickelt und zum Schluss wird der Astralkörper zum “Körper”, der Wahrheitskörper zum “Bewusstsein”. Auf jeder Stufe wird der “Körper” vom “Bewusstsein”als leer empfunden.

Besonders wichtig bei dieser Praxis ist die Meditation durch Leere. Leere ist am einfachsten so zu verstehen: Da das Ego in der physischen Welt begrenzt ist, die Seele aber nach dem Tod weiterlebt, sollte sich ein Mensch auf die Seele konzentrieren. Durch die so gesetzten Prioritäten ist das Ego leer.Dasselbe Prinzip der Leere trifft auch auf höheren Leveln der Realität zu.


Wie fühlt sich Leere an?

Zu Beginn bedeutet Leere, dass man sich mit keiner Erfahrung identifiziert. Alle Eindrücke werden begeistert aufgenommen, aber man hält nicht an ihnen fest, genau wie an Gedanken und Gefühlen. Die Erfahrungen sind wie Wolken, die an einem vorbeiziehen, während der Himmel die Realität darstellt – und ebenfalls nur als vorübergehend betrachtet wird.

Aus dieser Sichtweise kann man Erleichterung, Frieden und Klarheit schöpfen. Auf höheren Ebenen findet derselbe Prozess statt.

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